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HerzensBerufung finden und leben

Geh wohin Dein Herz Dich ruft

 

Unser Blog zu den zentralen, wichtigen Fragen des Lebens.

Bist Du ein Gestalter?

Opfer oder Gestalter?

Immer wieder fällt uns auf, dass es Menschen gibt, die sich über die Umstände - die eigenen und die in der Welt - beklagen. Oft hören wir dann Sätze wie „Wenn ihr wüsstet. Ihr kennt nicht meine Umstände.“...  „Bei mir ist es ganz anders.“...  „So leicht ist es auch wieder nicht.“ ...  „Ich bin ein spezieller Fall.“

Hmmm…. Ist es wirklich so? 

 

Das Thema heißt Selbstverantwortung.
Es geht also um die Frage, wieviel Selbstverantwortung übernimmt der einzelne Mensch für sein eigenes Leben. Und das ist so eine Sache mit der Selbstverantwortung. Die hat man mit Eintritt ins Leben. Die kann man nicht „nicht“ haben. So wie man nicht „nicht entscheiden“ kann, sich nicht zu entscheiden, ist ja eine Entscheidung. So wie man nicht „nicht kommunizieren“ kann. 

Es kann also nur darum gehen, wie viel Selbstverantwortung jeder übernimmt. Viele Menschen machen sich darüber keine Gedanken, weshalb die Entscheidung unbewusst getroffen wird.

Wir haben gemerkt, dass es im Wesentlichen 4 verschiedene Stufen der Selbstverantwortung gibt:

  1. Der Ohnmächtige oder das Opfer 
    Am besten gar nicht auffallen im Job. Erstmal abwarten, bis ihm jemand sagt, was er tun soll. Erst dann wird er aktiv und setzt um. Ups, ein Fehler ist passiert. Kein Problem. Einfach auf andere zeigen: „Der da ist Schuld.“ Und überhaupt jammert er viel. Er findet ganz viele Ausreden, warum etwas nicht geht. Außerdem war es immer schon so. Warum sollte man jetzt was anders machen. Boß keine Veränderung. Nein nein, so ein ‚Schmarrn’. Einfach so weitermachen wie bisher. Schön unauffällig bleiben. Und alles von sich wegweisen. „Puhhhh, dieser Krug ging gerade noch mal an mir vorüber.“ Der machtlose Mensch übernimmt keine Selbstverantwortung. 

  2. Der Folgsame
    Er ist nicht so passiv wie Nr. 1. Er wartet nicht ab, bis man ihm sagt, was er tun soll. Nein. Er wird aktiv. Er fragt nach, was zu tun ist und erledigt das. In dem vorgegebenen Rahmen arbeitet er die Dinge ab. Da ist er ganz zuverlässig.
    Im Leben übernimmt er die Regeln, die er erlernt hat. Lebt also, wie man so zu leben hat. Übernimmt eine Rolle oder eine Verantwortung, als Partner*in, Mutter, Vater, und erfüllt diese, wie erlernt. Im schlimmsten Fall so, wie er bzw. sie meint, dass Andere es erwarten.
    Dieser Mensch übernimmt Selbstverantwortung in einem vorgegebenen Rahmen.

  3. Der Macher
    Er fragt nicht mehr, was zu tun ist, sondern er sieht es selbst und erledigt es. Er macht sozusagen alles, was ihm möglich ist. Alles. Er fühlt sich gar nicht als Angestellter, sondern als Teammitglied auf Augenhöhe. Er übernimmt Verantwortung, im Beruf, wie im Leben.
    Er schaut über den Rahmen hinaus und handelt wenn es nötig ist.  Das kennt Nr. 1 „der machtlose Mensch“ gar nicht.

  4. Der Gestalter 
    Er ist der Mitgestalter. Der Mitdenker. Er lässt sich nicht ausbremsen von vorgegebenen Strukturen oder Rahmen. Er verändert sie ganz einfach. Er gestaltet den Rahmen einfach neu, sodass es eigentlich keinen Rahmen mehr gibt. Und er nimmt andere mit auf seine Spur. Er strahlt totale Zuversicht aus, ist leidenschaftlich für die Sache. Spielt keine Machtspielchen mit, da sie ihn nicht interessieren. Er lebt sein Leben, wie es ihm gefällt. Dass Andere damit schlecht klarkommen, ist ihm egal.
     

Das Tolle daran ist, dass es einfach ist, die Stufen zu wechseln.
Dabei geht es nach oben. Es ist schwer vorstellbar, sich für eine geringere Stufe zu entscheiden, wenn man mal die Möglichkeiten einer höheren Stufe genossen hat. Die Zauberworte heißen Bewusstsein und Entscheidung. Werde Dir bewusst auf welcher Stufe Du stehst . Wenn Du mehr willst, dann entscheide Dich für die nächste Stufe und geh los.

 

Und nun zu Dir.
Wie schätzt Du Dich selber ein? Auf welcher Stufe bist Du? Hast Du Dich weiterentwickelt? Stehst Du auf einer anderen Stufe als noch vor 10 Jahren? Bist du damit zufrieden? Ja? 

Wenn ich ehrlich bin, ich hab bei meinen ersten Jobs bei Stufe Nr. 2 gestartet. Dann kam der Mut und ich traute mich mehr. Und traute mir mehr zu. Ich befand mich auf Stufe Nr. 3. Und es fühlte sich großartig an. Ich fühlte mich wirklich auf Augenhöhe mit Teammitgliedern, die eigentlich „über mir angesiedelt waren“. Meine Meinung und mein Beitrag waren gefragt. Dann dauerte es einige Jahre meiner Entwicklung und meiner Entscheidung . Ich wurde zur Mitgestalterin. Es folgte meine Selbständigkeit. Auch das war eine Entscheidung. 

 

Jeder Mensch ist auf verschiedenen Stufen unterwegs. Dies hängt mit seiner Entfaltung und seinen Werten zusammen. Sie spiegeln sich deutlich in seiner Art zu arbeiten, zu denken, zu gestalten nieder. 

 

Also auf welcher Stufe bist Du?
Und wo willst Du hin? Das ist Dein Entwicklungspotenzial. Nur Du kannst die Entscheidung fällen, Dich dorthin zu entwickeln. Nur Du kannst die Schritte gehen. 

 

Wie das geht?
Das zeigen wir Dir gerne. Werde Dir erst wirklich bewusst WO Du stehst und WOHIN Du Dich entwickeln willst. Denn alles ist schon in Dir. Bist Du bereit die Extrameile zu gehen? Sei ehrlich mit Dir und geh den ersten Schritt. Sag laut: „Ja, ich will auf Stufe Nr. .… Ich bin bereit die Extrameile zu gehen. Dafür werde ich meine Komfortzone immer wieder verlassen. Denn ich will mein Potenzial entfalten und leben.“ Und nun schreibe diese Sätze auf einen Zettel und häng ihn für Dich sichtbar auf oder fotografiere ihn und hab diese Sätze sichtbar in Deinem Handy, damit Du Dein Comittment immer wieder lesen und Dich damit verbinden kannst. 

 

Wenn Du das getan hast, bist Du schon einen wichtigen Schritt gegangen. Bravo. Wie es weitergeht? Meld Dich bei uns. Du weißt, wo Du uns findest. 

Alles Liebe
Astrid & Detlef